Anne Marx:
Noa Noas
Online
Managerin

Lernen Sie Anne Marx kennen Online Managerin von Noa Noa

Firma: Noa Noa. Ihr Name: Anne Marx. Ihre Position: Online Managerin. Branche: Mode – Design und Produktion.

Was macht Noa Noa?

Das 1981 gegründete Unternehmen Noa Noa beschäftigt sich mit Design und Produktion von Mode für Damen, Mädchen und Babys, die in eigenen Geschäften, in Onlineshops und über Franchise-Geschäfte in mehr als 25 Ländern verkauft wird.

Warum ist Ihr Job der beste auf der Welt?

Mein Job ist sehr vielseitig, denn es gibt immer viele spannende Dinge zu tun, wenn man sich mit Onlineverkauf und Marketing beschäftigt. Für mich ist das ein Geschenk!

Und neben der Vielseitigkeit bin ich ehrlich gesagt sehr stolz, für eine Marke zu arbeiten, die auf Werten basiert, in denen ich mich selbst als Frau wiederfinde – also Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit. Noa Noa möchte seine Kundinnen ansprechen, mit ihnen reden und sie nicht von oben herab behandeln. Wir begegnen den Frauen auf Augenhöhe – gerade in diesem Punkt unterscheidet sich Noa Noa nach meinem Empfinden von vielen anderen Modemarken. Es zeigt sich beispielsweise daran, dass unsere Kampagnen von ganz normalen Frauen geprägt sind – Frauen, in denen sich andere normale Frauen wiedererkennen.

Auf welche Kernbereiche konzentrieren Sie sich bei Ihrer Arbeit?

Ich gehe jeden Tag mit dem Gedanken zur Arbeit, Frauen dazu anzuregen, Teil des Universums von Noa Noa zu werden – und wenn ich im Ergebnis meiner Arbeit Feedback erhalte und Dialog führen kann, weiß ich, dass wir es richtig machen.

Darüber hinaus geht es als Online Manager letztendlich natürlich um Umsatzzahlen – auch wenn Einige das vielleicht langweilig finden.

Darum habe ich mir folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Besucherzahlen und anschließender Umsatz Wie viele Besucher haben wir? Woher kommen sie? Wie wandeln wir Besucher der Seite in Kunden um? Wir optimieren wir die Konversion?
  • Das Engagement des TreueklubsWie erreichen wir mit der Treuegruppe eine engere Beziehung zu den Kunden? Und was bedeutet das für Mehrverkäufe?
  • Die Endsumme – Rabatte und RücksendungenMeine Aufgabe ist es, zu verkaufen. Doch ich beschäftige mich auch intensiv mit den Waren, die zurückgesandt werden – denn ein zurückgesandter Artikel belastet immer die Endsumme. Es ist wichtig, die Menge der Rücksendeartikel so gering wie möglich zu halten.

Was waren Ihre größten Herausforderungen im vergangenen Jahr?

Wie oben erwähnt, waren Rücksendungen ein großer Schwerpunkt bei Noa Noa. Dabei ging es nicht nur um die Bearbeitung an sich, sondern auch um die Vermeidung von Rücksendungen. Hier haben wir gute Ergebnisse erreicht, worauf ich sehr stolz bin – womit ich nicht sage, dass ich mich zurücklehne und das Problem zukünftig ignoriere, denn hier kann man immer optimieren.

Eine andere große Aufgabe waren die Einrichtung und der Aufbau des Treueklubs. Denn mit diesem Klub können wir viel mehr umsetzen, als nur E-Mails über den VIP-Sale und Neuheiten versenden. Wir möchten etwas aufbauen, das für unsere Kunden direkten Wert im Alltag hat und ihnen Erlebnisse bietet – aber wie macht man das? Ich stehe gerade am Anfang dieser Entwicklung und freue mich darauf, weiter daran zu arbeiten.

Wie haben Sie sich den Herausforderungen gestellt?

Um Rücksendungen zu minimieren, haben wir die Beschreibung der einzelnen Produkte verbessert, damit die Kunden mehr Sicherheit haben, dass die Kleidung wie erwartet sitzt. Unsere Kunden in Deutschland tendieren z. B. dazu, einen Artikel in zwei Größen zu bestellen und dann einen zurückzusenden. Es ist toll, dass sie etwas bestellen, doch die Rücksendungen kosten jedes Mal viel Geld. Darum müssen wir den Kunden helfen, beim Bestellen sicher zu sein, damit es einfacher für sie wird – aber auch für uns.

Es ist ja eine Win-Win-Situation, wenn ein Kauf ohne Rücksendung erfolgt!

Welche großen Herausforderungen sehen Sie für die Zukunft?

Es liegen viele Herausforderungen vor uns. Eine der größten ist es, die Offline- und Onlinewelt so anzugleichen, dass sie sich ergänzen und dadurch ein höheres Niveau erreichen.

Die Verbraucher sind uns als Unternehmen oft weit voraus und wünschen sich viel Flexibilität – ein Schwerpunkt ist dabei, dass sie online einkaufen aber offline umtauschen können. In mehreren Ländern kommen wir den Wünschen unserer Kunden in dieser Hinsicht schon entgegen.

Den Kunden ist es wichtig, dass sie so problem- und reibungslos wie möglich shoppen können, und die Ansprüche unserer Kunden werden immer unterschiedlicher. Einige möchten nur online shoppen und zurückgeben. Andere möchten online kaufen und reservieren, aber die Ware im Geschäft abholen. Insgesamt geht es darum, den Kunden ein möglichst problem- und reibungsloses Einkaufserlebnis zu bieten und dafür ausgelegte „Systeme“ zu schaffen.

Eine Aufgabe ist dabei sicherzustellen, dass die Kunden Noa Noa einheitlich erleben – ganz gleich, wo sie auf die Marke treffen: auf der Webseite, auf Facebook, im Geschäft, per E-Mail, Instagram usw.

Wie bereiten Sie sich auf zukünftige Herausforderungen vor?

„Customer journey“ steht im Mittelpunkt – ganz sicher nicht nur bei Noa Noa, sondern überall! Für uns geht es darum, den klassischen Einzelhandel mit der großen Breite an technischen Möglichkeiten zu kombinieren.

Denn beim Shoppen – ganz gleich, ob es offline oder online ist - wünschen sich die Kunden, dass es einfach, naheliegend und persönlich ist, dass sie inspiriert werden und das Einkaufserlebnis flexibel ist.

Die Kunden möchten heute alles – und „alles“ kann je nach Laune von Mal zu Mal unterschiedlich sein. Wir müssen lernen, das zu begreifen, und daraus Lösungen entwickeln, die diese wechselnden Bedürfnisse erfüllen.

Haben Sie Tipps oder Tricks aus dem Alltag, die Sie uns gern mitteilen möchten?

Meine 3 Lieblings-Apps:

  • #Pocket: Ermöglicht es, Online-Inhalte zu lesen, wenn man unterwegs oder offline ist.

  • #Flipagram: Macht gute Bilder lebendig und noch schöner.

  • #Dropbox: Urlaubserinnerungen und Firmenpräsentationen können gespeichert, geteilt und auf dem Handy überall mitgenommen werden.

Welche Prioritäten haben Sie in Bezug auf Übersetzungen?

1) Qualität 

Wir wirken unglaubwürdig, wenn das, was wir kommunizieren, fehlerhaft ist – hohe Qualität ist für uns also ein „Muss“.

Darum schätzen wir es auch, wenn uns Übersetzer auf Fehler im Quelltext hinweisen, denn so können wir sicher sein, dass am Ende alle Sprachen fehlerfrei sind – und nicht nur die Sprache bzw. Sprachen, in die wir übersetzen.

2) Zeit

Unsere Materialien müssen zu festgelegten Terminen herausgegeben werden – wenn sich eine Markteinführung um einen oder zwei Tage verzögert, verlieren wir Umsatz. Neben den geplanten Markteinführungen brauchen wir auch schnelle Übersetzungen, wenn wir spontan sind und gute Ideen haben. Dabei geht es wieder um Zeit und letztendlich um Umsatz.

3) Verständnis für de Marke und unsere Botschaften - kreatives Übersetzen

Es darf um alles in der Welt NIEMALS übersetzt klingen, denn wir möchten nicht, dass z. B. unsere Kunden in Deutschland auf den Gedanken kommen, dass wir nicht deutsch sind. Es geht um Glaubwürdigkeit. Das erreichen wir nicht allein mit fehlerfreien Texten, sondern durch Kommunikation, die flüssig ist.

Verschiedene Branchen haben unterschiedliche Möglichkeiten, verschiedene Unternehmen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Menschen in verschiedenen Positionen stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen. Doch ähneln sich auch die Herausforderungen, vor denen wir stehen, weil alle Märkte mehr oder weniger von denselben wirtschaftlichen und geschäftlichen Tendenzen und Lifestyle-Trends beeinflusst werden.

Wir möchten Ihnen gern einen Einblick in das geschäftliche Umfeld einiger unserer Kunden gewähren. Aus diesem Grund haben wir Interviews mit diesen Kunden durchgeführt.

Wir hoffen, dass Sie von ihren Gedanken und Erfahrungen profitieren können. Wenn Sie Ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen beisteuern möchten, laden wir Sie dazu herzlich ein – melden Sie sich gern bei uns!