Mehrsprachiges 
 Kundenerlebnis

Bewegen Sie durch Sprache Ihre Kunden und schaffen Sie ein positives Kundenerlebnis

Wenn Ihr Unternehmen international tätig ist, haben Sie bestimmt schon über mehrsprachigen Content nachgedacht. So wie ein Vertriebsmitarbeiter schlechte Karten hat, wenn er nicht die Landessprache spricht, erreichen auch Sie nur einen ganz kleinen Teil Ihrer Zielgruppe, wenn Ihr Online- und Offline-Content nur in einer Sprache verfügbar ist.

Stellen Sie sich zwei einfache Fragen:

  • Werden Sie verstanden? Aus einer aktuellen Studie von Common Sense Advisory geht hervor, dass sich 84 % der Einkäufer eher für ein Produkt entscheiden, das ihnen online in ihrer Muttersprache vorgestellt wird (Common Sense Advisory - Localization Matters, 2014).
  • Werden Sie gefunden? Das Problem ist nicht nur, dass potenzielle Kunden Ihre Kommunikation nicht verstehen, sondern auch, dass Suchmaschinen vorzugsweise die lokale Sprache verwenden. Ihr Search Engine Optimisation (SEO)-Programm erhält durch mehrsprachigen Content einen enormen Aufwärtsschub. Letztendlich geht es darum, auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen, insbesondere den Google-Versionen .de, .fr, .cn usw., möglichst weit oben zu erscheinen.

Ein Bündel an Möglichkeiten

Es wird allgemein davon ausgegangen, dass jeder Englisch versteht oder der Großteil der Welt diese Sprache zumindest in naher Zukunft beherrschen wird. Das erinnert klischeehaft an den genervten Touristen, der meint, der Kellner würde ihn besser verstehen, wenn er nur lauter spricht. Fakt ist, dass Sie die Zahl der Leads in einem bestimmten Sprachgebiet nur dann erhöhen können, wenn Sie die dortige Sprache sprechen. Auch wenn jemand Englisch versteht: Wenn es um wichtige Dinge geht, wie z. B. um das liebe Geld, greifen wir lieber auf unsere Muttersprache zurück. Hinzu kommt, dass der Status der englischen Sprache als Weltsprache durch Ereignisse wie den Brexit in Frage gestellt wird.

Londoner Skyline

In jedem vierten Haushalt in London wird nicht hauptsächlich Englisch gesprochen – Office for National Statistics

Der Großteil der Geschäftswelt hat sich noch nicht die mit der Bereitstellung von mehrsprachigem Content verbundenen enormen Chancen für Marken zunutze gemacht. 53,3 % aller Websites, deren Content-Sprache W3Techs bekannt ist, einer Gruppe, die Informationen über die Nutzung von Technologien im Internet bereitstellt, sind nur auf Englisch verfügbar. Die Realität sieht aber so aus, dass nur etwa 5 % der Weltbevölkerung englische Muttersprachler sind. Selbst wenn man berücksichtigt, dass im Internet mehr Englischsprechende unterwegs sind, machen diese nur 26 % der gesamten Internetnutzer weltweit aus.

Die Wirklichkeit sieht anders aus

In einer idealen Welt würden sich ehrgeizige Marken nicht mit einfachen Übersetzungen zufrieden geben. Um tatsächlich eine Beziehung zu den Menschen herzustellen, würden sie mehr aus Sprache machen, nämlich indem Muttersprachler gemeinsam mit den internationalen Firmenzentralen Content erstellen. Dieser zusätzliche Aufwand zahlt sich aus, denn wer es schafft, die lokale Sprache zu sprechen, gewinnt Vertrauen, Authentizität und Aufmerksamkeit.

Die zweitbeste Lösung

In der Realität lassen Budgets und Zeitvorgaben eine solche Vorgehensweise meist nicht zu. Forrester Research zufolge sind fehlende finanzielle oder personelle Ressourcen das größte Hindernis für Erfolg (The integration imperative of digital experiences, Forrester August 2015). Die meisten Marken greifen auf Freiberufler zurück. Hier ist wichtig, dass Sie mit einem festen Team von Sprachexperten zusammenarbeiten, das sich in Ihrer Branche auskennt.

Wie bei den meisten Dingen im Leben sind Zeit, Verständnis und klare Kommunikation hilfreich beim Aufbau einer starken, kooperativen Beziehung. Wenn auf diese Weise sichergestellt wird, dass alle auf dasselbe Ziel hinarbeiten, ist auch die Qualität des Ergebnisses höher. Je mehr Zeit und Informationen der Übersetzer hat, desto besser ist das Ergebnis. Denken Sie also daran, den Übersetzer so zu briefen, wie Sie es bei einem internen Copywriter tun würden, stehen Sie für Fragen während der Übersetzung zur Verfügung und planen Sie genügend Zeit für die Erstellung von mehrsprachigem Content ein.

Nehmen Sie nicht für jeden neuen Content einen anderen Übersetzer, sonst ist die Tonalität nicht konsistent, die Qualitätseinbußen werden riskiert und es geht wertvolle Zeit verloren. Eigentlich versteht sich das von selbst, aber die meisten Unternehmen machen bei der Auslagerung von Übersetzungen genau diese Fehler. Content, der informieren, bewegen und unterhalten soll, wird zum Übersetzer geschickt, ohne dass ein direkter Kontakt zwischen Übersetzer und Content-Eigentümer besteht – oder zumindest kein enger. Das Ergebnis fällt dann in der Regel nicht so aus, wie es einer Marke, die etwas von sich hält, angemessen wäre, und in einigen Fällen wird dadurch auch die Markenwahrnehmung beeinträchtigt.

Internetnutzung nach Sprache

Internet World Users by Language – Internet World Stats

Ihr Produkt verdient nur das Beste

Übersetzungen werden bei der Content-Erstellung häufig vergessen. Für das Kundenerlebnis ist die Investition in Sprachen jedoch unabdingbar, um wirkungsvollen Content bereitzustellen. Wenn Ihnen die nötigen Ressourcen für einen eigenen Autor und Lektor für Ihre jeweiligen Zielsprachen fehlen – was die ideale Lösung wäre –, priorisieren Sie die Lokalisierungsphase bei der Erstellung von hochwertigem Content und stellen Sie ein kompetentes Übersetzerteam zusammen. Ihre Kunden werden es Ihnen danken.

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